Zu dem Beitrag eine Anmerkung: Die gezeigte Maus hat das Ohr nicht druch eine Methode der Gentechnik erhalten. Zur Information:
**Bitte keine URLs posten, siehe die Regeln in der Nettikette. Den Link zur famouspictures-Seite haben wir in die Linkliste unter "Gen-Infos" - "Stell dir vor, dir fällt ein Ohr ab" aufgenommen. Die Redaktion.**
Dort findet Ihr auch den Hinweis auf den Original-Artikel, der leider nicht frei zur Verfpgung steht.
Zur moralischen Seite: Natürlich hast Du Recht damit, dass der wissenschaftliche Fortschritt primär den wirtschaftlichen Interessen unterstellt wird -leider. Aber ganz so einfach ist es nun doch nicht. Ein Beispiel; Die Pharmafirma, die gentechnisch Methoden einsetzt um Insulin herzustellen, dass praktisch identisch zu menschlichem ist hatte auch nur Profit im Sinn. Im Endeffekt schont es aber sowohl Tiere (primär Schweine), die nicht mehr als Spender herhalten als auch (durch bessere Verträglichkeit) Patienten. Manchmal können die Interessen auf derselben Seite liegen. Zum Thema Krebs/AIDS -bitte vergleiche die aktuellen Therapien mit den Behandlungsmethoden von vor 10 oder 20 Jahren und sage noch einmal , dass sich gar nicht getan hat. Natürlich sind diese vielschichtigen Erkrankungen noch lange nicht "besiegt", aber z.B. hat sich im Falle vieler Krebsarten die Wahscheinlichkeit des Überlebens drastisch erhöht. Letztlich ist es mit allem technologischen Fortschritten immer eine Frage, was damit gemacht wird. Im Gegenzug haben wir bessere Biowaffen, "Designerfood" steht vor der Tür....
Der Sieten hieb auf "verbrauchte Embryonen" - klingt toll, nur a) ist Forschung an Embryonalen Stammzellen nicht automatisch dasselbe wie Gentechnik, auch wenn es sicher Überschneidungen gibt, und b) hat ein solch wichtiges Thema (Wann beginnt Leben ?) sicher mehr als einen Seitenhieb verdient. Und im Zusammenhang mit der "Produktion von Organen", und der Lösung andere Probleme: wir haben jahrtausend gebruacht, um vom Rad zum Handy zu kommen, aber den Bauplan des Lebens sollen wir in seiner Gänze innerhalb von 2-3 Jahrhunderten verstehen ? Wow.
Abschliessend: Dein Ansatz als solcher gefällt mir, Du hast nur das Problem, dass Du mit nur ein paar dutzend Zeilen zuwenig Platz hast. Allerdings würde es helfem etwas genauer zu recherchieren (5 Minuten mit Google reichen), bevor Du so eindeutig einseitige Behauptungen aufstellst. Und ein Tip: Wenn Du von einer so grossen Fruppe wie "den Gentechnikern" sprichst (die übrigens zwart sehr plakativ, aber sehr schwammig zu definieren ist) wirst Du mit einem Generalverdacht ("Die Gentechniker sind einfach Spezialisten..." usw.) selten weit kommen. Es wäre recht einfach, Dir Gegenbeispiele zu zeigen. Und vielen (wenn auch leider weit nicht allen) ist die moralische Seite ihrer Abreit sowie ihr potentieller Nutzen sehr wichtig. Und die allermeisten verdienen nicht annähernd so gut, wie sie es in anderen Berufszweigen könnten.
Gruus,
E.

1Kommentar
der Beitrag bezieht sich wohl auf Miko B.s Be ...
15. Februar 2008 - 13:59 – editder Beitrag bezieht sich wohl auf Miko B.s Beitrag "Ja, wie weit wollen wir gehen?".
Simone Gerdesmeier, Redaktion
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